Wie entstand das hedonische Preismodell in der Immobilienwirtschaft?
- 16. Dez. 2025
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Warum haben zwei auf dem Papier identische Wohnungen nicht denselben Marktpreis? Diese Frage stellt sich jeder Immobilienprofi.Und doch hat sie eine wissenschaftliche Geschichte, die über 50 Jahre zurückreicht. In den 1970er Jahren, als Daten knapp und Computer noch in den Kinderschuhen steckten, schlugen Ökonomen eine einfache, aber revolutionäre Idee vor:👉 Eine Immobilie wird nicht „als Ganzes“ verkauft, sondern als Zusammensetzung von Merkmalen. Größe, Lage, Aussicht, Stockwerk, Umgebung… jedes Element hat einen impliziten Preis. So entstand das hedonische Preismodell. Forscher stießen schnell auf Herausforderungen, die bis heute relevant sind: wie wählt man die richtigen Variablen aus, vermeidet Redundanz zwischen den Merkmalen und entscheidet über die korrekte mathematische Form des Modells? Dann kam die digitale Revolution. Mehr Daten, mehr Rechenleistung, immer präzisere räumliche Informationen. Das hedonische Modell wurde zu einer Säule der Immobilienanalyse, sowohl in der Forschung als auch in der Praxis. Heute, weit davon entfernt, verschwunden zu sein, entwickelt es sich weiter. Interpretierbare Machine-Learning-Techniken bereichern nun den Ansatz, ohne seinen Geist zu verraten: zu verstehen, was den Preis einer Immobilie wirklich bestimmt. Ein kürzlich erschienener wissenschaftlicher Artikel, basierend auf einer Keynote bei der European Real Estate Society (2024), betont dies:👉 In der Immobilienwirtschaft halten gute Werkzeuge… weil sie wissen, wie man sich anpasst.💬 Und Sie, was bestimmt Ihrer Erfahrung nach wirklich den Wert einer Immobilie?




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