Wohnungsknappheit in der Schweiz
- Sarah Buchilly
- 10. März
- 1 Min. Lesezeit
Eine Wohnung in der Schweiz zu finden, wird zunehmend schwieriger. Bereits zum sechsten Mal in Folge ist der Anteil der freien Wohnungen gesunken und liegt nun bei einem Prozent. Mit anderen Worten: 99 Prozent des gesamten Wohnungsbestands sind derzeit vermietet oder bewohnt. Besonders stark betroffen sind die Kantone Waadt und Genf, doch die Knappheit erstreckt sich über das ganze Land.
Laut dem Bundesamt für Statistik (BFS) sank die Leerwohnungsziffer zwischen dem 1. Juni 2024 und dem 1. Juni 2025 um 0,08 Prozentpunkte von 1,08 Prozent auf 1,0 Prozent. Landesweit stehen damit etwas mehr als 48'000 Wohnungen leer – rund 3600 weniger als im Vorjahr.
Genf weist schweizweit weiterhin den angespanntesten Markt auf, gefolgt von Zug (0,42 Prozent) und Zürich (0,48 Prozent). Basel-Stadt (0,92 Prozent) ist etwas besser dran. Insgesamt verzeichnen 15 Kantone Leerstände von unter einem Prozent – ein klares Zeichen für den großen Druck auf dem Wohnungsmarkt. Besonders betroffen sind Familien, da Drei- und Vierzimmerwohnungen am stärksten nachgefragt sind.





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