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- Immobilienverkauf: ein guter Makler ist ein echter Mehrwert
Selbst verkaufen, um die Provision zu sparen? Das mag verlockend klingen, ist jedoch oft trügerisch. Ein Immobilienverkauf ist komplex, und jede Entscheidung – von der Preisfestlegung bis zur Verhandlung – kann kostspielig sein. Ein seriöser Makler verlangt in der Regel zwischen 2 % und 3 % des Verkaufspreises. Diese Kosten werden jedoch häufig durch eine bessere Marktpositionierung und letztlich durch einen höheren Verkaufspreis ausgeglichen. Dank seines Netzwerks und seiner Marktkenntnis weiß ein Makler, wie er die richtigen Käufer anspricht und typische Fehler vermeidet. Den richtigen Preis festlegen, Besichtigungen organisieren, Interessenten selektieren, Einwände souverän behandeln – all das sind Schritte, bei denen Erfahrung den Unterschied macht. Hinzu kommen rechtliche und administrative Aspekte, die oft unterschätzt werden, aber entscheidend für eine sichere Abwicklung sind. Es gibt auch einen menschlichen Faktor: Der Verkauf einer Immobilie ist emotional. Ein Makler bringt die nötige Distanz mit, um objektiv und effizient zu handeln – während Eigentümer sich schnell verunsichern lassen können. Ein wichtiger Rat: Warten Sie nicht, bis der Verkauf scheitert, um einen Profi hinzuzuziehen. Eine Immobilie, die zu lange auf dem Markt ist, verliert an Attraktivität. Fazit: ein guter Makler kostet nicht – er optimiert das Ergebnis.
- Eine Immobilie auf Plan kaufen
Eine Immobilie auf Plan kaufen bedeutet, an das Unsichtbare zu glauben. Es bedeutet, sich einen Ort vorzustellen, der noch nicht existiert, sich in Räume hineinzuversetzen, die noch auf dem Papier gezeichnet sind … aber bereits eine bestimmte Vorstellung vom Leben in sich tragen. Doch hinter dieser Vorstellung gibt es verlässliche Anhaltspunkte. Zuerst der Bauträger, der ein Versprechen in die Realität umsetzt. Dann die Pläne, die weit mehr als nur Flächen zeichnen: eine Art zu leben, fließend und selbstverständlich. Dann die Details – Materialien, Ausstattungen, technische Entscheidungen – in denen sich die wahre Qualität zeigt. Nicht zu vergessen die Energieeffizienz, ein Garant für Komfort und Nachhaltigkeit. Und natürlich die Lage, die die Immobilie im Alltag verankert und ihr ihren vollen Wert verleiht. Nach und nach nimmt das Projekt Gestalt an: Räume, Raumvolumen, Wohnumfeld … bis hin zu den Garantien, die das Ganze absichern. Auf Plan zu kaufen bedeutet nicht nur, eine Immobilie zu erwerben. Es bedeutet, in eine Vision zu investieren. Eine Vision, die auf dem Wesentlichen beruht: dem Bauträger, den Plänen, der Qualität … und der Lage. Heute vorauszudenken heißt, morgen gelassen zu bauen.
- Wohnungsknappheit in der Schweiz
Eine Wohnung in der Schweiz zu finden, wird zunehmend schwieriger. Bereits zum sechsten Mal in Folge ist der Anteil der freien Wohnungen gesunken und liegt nun bei einem Prozent. Mit anderen Worten: 99 Prozent des gesamten Wohnungsbestands sind derzeit vermietet oder bewohnt. Besonders stark betroffen sind die Kantone Waadt und Genf, doch die Knappheit erstreckt sich über das ganze Land. Laut dem Bundesamt für Statistik (BFS) sank die Leerwohnungsziffer zwischen dem 1. Juni 2024 und dem 1. Juni 2025 um 0,08 Prozentpunkte von 1,08 Prozent auf 1,0 Prozent. Landesweit stehen damit etwas mehr als 48'000 Wohnungen leer – rund 3600 weniger als im Vorjahr. Genf weist schweizweit weiterhin den angespanntesten Markt auf, gefolgt von Zug (0,42 Prozent) und Zürich (0,48 Prozent). Basel-Stadt (0,92 Prozent) ist etwas besser dran. Insgesamt verzeichnen 15 Kantone Leerstände von unter einem Prozent – ein klares Zeichen für den großen Druck auf dem Wohnungsmarkt. Besonders betroffen sind Familien, da Drei- und Vierzimmerwohnungen am stärksten nachgefragt sind.
- Nachhaltige Immobilien in der Schweiz: Glaubwürdigkeit als Hebel für Conversion
In der Schweiz beeinflusst Nachhaltigkeit die Kaufabsicht stark, insbesondere bei jungen urbanen Berufstätigen. Energieeffizienz, niedrigere Betriebskosten, Lebensqualität und ökologische Verantwortung sind heute echte Entscheidungskriterien. Eine klare Positionierung in diesen Bereichen kann daher die Attraktivität eines Immobilienprojekts deutlich steigern. Der Schweizer Markt zeichnet sich jedoch durch hohe Anforderungen aus: Transparenz, Präzision und konkrete Nachweise werden erwartet. Schon die geringste Wahrnehmung von Greenwashing — vage Versprechen, übertriebene Vorteile oder das Fehlen messbarer Daten — mindert sofort das Vertrauen und hemmt die Kaufentscheidung. Projektentwickler, die sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, sind jene, die: auf anerkannte Standards wie Minergie setzen, quantifizierte Kennzahlen kommunizieren (Energieverbrauch, Emissionen, Betriebskosten), die Kohärenz zwischen Unternehmensstrategie und Immobilienprojekt nachweisen. Zentrale Erkenntnis: in der Schweiz zieht Nachhaltigkeit Aufmerksamkeit auf sich, doch nur eine authentische und fundiert belegte Kommunikation verwandelt Interesse in echtes Engagement.
- Open Data, KI und Immobilien: Auf dem Weg zu mehr Transparenz
Der Immobilienmarkt entwickelt sich dank offener Daten und künstlicher Intelligenz rasant weiter. Öffentliche Inserate, Geodaten und urbane Informationen ermöglichen es heute, Märkte besser zu verstehen, ohne sich ausschließlich auf traditionelles Fachwissen verlassen zu müssen. Durch die Kombination dieser Datenquellen mit Machine-Learning-Algorithmen lassen sich Miet- und Verkaufspreise in großem Maßstab schätzen, räumliche Marktdynamiken analysieren und zuverlässige automatisierte Bewertungen erstellen – mit einer Leistungsfähigkeit nahe am Industriestandard. Im Gegensatz zu vielen bestehenden Lösungen, die oft teuer und intransparent sind, bieten datengetriebene Ansätze auf Basis offener Daten zugänglichere, transparentere und inklusivere Werkzeuge für alle Beteiligten, darunter Bürgerinnen und Bürger, Fachleute sowie öffentliche Entscheidungsträger. Diese Transformation reicht weit über den Immobiliensektor hinaus und zeigt, wie Datenkompetenz viele Branchen nachhaltig verändern kann.
- Biophiles design: wenn die Natur in Innenräume Einzieht
In unseren immer dichter besiedelten und vernetzten Städten wird das Bedürfnis, sich wieder mit der Natur zu verbinden, immer wichtiger. Biophiles Design , ein aufkommender Trend in Architektur und Innenraumgestaltung, greift dieses Bedürfnis auf. Es bedeutet, die Natur direkt in unsere Wohn- und Arbeitsräume zu integrieren und Pflanzen, Tageslicht, Rohmaterialien und organische Muster zu kombinieren. Mehr als nur Ästhetik zielt dieser Ansatz darauf ab, das körperliche und psychische Wohlbefinden zu steigern. Der Begriff „Biophilie“, geprägt vom Biologen Edward O. Wilson, beschreibt die angeborene Affinität des Menschen zur natürlichen Welt. Im Design zeigt sich diese Idee in Räumen, die unsere Sinne stimulieren und unser inneres Gleichgewicht fördern. Durch Licht, Vegetation oder natürliche Texturen versucht biophiles Design, das Gefühl wiederherzustellen, mit der Natur in Kontakt zu sein – selbst in städtischen Umgebungen. Viele Unternehmen setzen diese Prinzipien bereits in ihren Büros um: Google, Amazon und einige Start-ups integrieren Innenhöfe, grüne Wände und helle Räume, um Kreativität und Entspannung zu fördern. Im Wohnbereich setzen städtische Wohnungen und zeitgenössische Dachwohnungen auf Rohholz, Pflanzen und natürliche Farben , um einen ruhigen Rückzugsort im Herzen der Stadt zu schaffen.
- In einem stagnierenden Markt wird Design zu einem strategischen Vorteil
In einem vorsichtigeren Immobilienmarkt, in dem sich das Angebot oft nur schwer differenzieren lässt, entwickelt sich Design zu einem zentralen strategischen Hebel für Projektentwickler. Käufer sind heute besser informiert und anspruchsvoller denn je. Sie geben sich nicht mehr mit funktionalen, konsensfähigen Innenräumen zufrieden, sondern suchen nach Wohnräumen mit einer klaren Identität. Über Jahre hinweg dominierten standardisierte Gestaltungscodes — neutrale Farbpaletten, austauschbare Materialien und Innenräume ohne Charakter. Heute stößt diese Uniformität an ihre Grenzen. Angesichts eines weitgehend homogenen Angebots erkennen Käufer sofort, was bereits gesehen und wenig inspirierend ist. In diesem Kontext ist ein eigenständiges Projekt kein mutiges Statement mehr, sondern eine Notwendigkeit. Design von Beginn an in die Projektentwicklung zu integrieren, schafft echten Mehrwert. Es geht nicht darum, kurzlebigen Trends zu folgen, sondern langlebige und emotional ansprechende Räume zu gestalten, die eine unmittelbare Identifikation ermöglichen. Sorgfältig ausgewählte Materialien, durchdachte Raumvolumen und ein stimmiges Gesamtkonzept verleihen einem Ort seinen Charakter. In einem flacheren Markt basiert der Erfolg nicht mehr ausschließlich auf Lage oder Preis. Entscheidend ist zunehmend die Fähigkeit, Projekte mit einer starken Identität zu realisieren — bei denen Design zu einem Treiber von Attraktivität und letztlich von wirtschaftlichem Erfolg wird.
- Das Metaversum: eine neue Grenze für die Immobilienbranche
Das Metaversum wird häufig als die nächste große Entwicklungsstufe des Internets beschrieben und ebnet den Weg für eine neuartige Integration von virtuellen und physischen Welten. Es ermöglicht Nutzerinnen und Nutzern, in immersiven Umgebungen zu interagieren, zu arbeiten und zu konsumieren – jederzeit und überall. Obwohl sich dieses Konzept noch in einem frühen Entwicklungsstadium befindet, beschleunigen rasche Fortschritte in den Bereichen immersiver Technologien, Blockchain und künstlicher Intelligenz seine Entwicklung und wecken zunehmendes Interesse bei Forschenden sowie bei Akteuren aus der Industrie. Trotz seiner erheblichen wirtschaftlichen Bedeutung auf globaler Ebene ist der Immobiliensektor bislang vergleichsweise wenig digitalisiert. Dies steht im Gegensatz zu dem großen Potenzial, das das Metaversum für diese Branche bietet. Anwendungen wie virtuelle Immobilien, immersive Besichtigungen mittels Virtual und Augmented Reality, digitale Zwillinge von Gebäuden sowie die Tokenisierung von Immobilienwerten eröffnen neue Perspektiven für Planung, Vermarktung und Verwaltung von Immobilien. Gleichzeitig machen diese Innovationen jedoch auch einen deutlichen Mangel an Forschung zur umfassenden und strukturierten Integration der Immobilienwirtschaft in das Metaversum deutlich. Aktuelle Studien zeigen, dass disruptive Immobilientechnologien, zusammengefasst unter dem Begriff PropTech, stark mit den Schlüsseltechnologien des Metaversums übereinstimmen. Diese Konvergenz unterstreicht die Notwendigkeit, interdisziplinäre Forschung zu intensivieren und Innovationen an der Schnittstelle dieser beiden Bereiche zu fördern, um Chancen optimal zu nutzen und zugleich rechtliche, wirtschaftliche und ethische Herausforderungen zu bewältigen. Das Metaversum wird daher nicht nur bestehende Immobilienpraktiken verändern, sondern könnte grundlegend neu definieren, wie Räume entworfen, bewertet und erlebt werden, indem es die Grenzen zwischen realer und virtueller Welt zunehmend auflöst und neue Formen der Wertschöpfung für Akteure der Immobilienbranche schafft.
- Warum werden möblierte Mietwohnungen immer beliebter?
Der Mietmarkt verändert sich – und mit ihm die Erwartungen der Mieter ebenso wie die der Eigentümer. Berufliche Mobilität, Studium, befristete Einsätze und Homeoffice: Lebenswege sind heute flexibler als früher. Das Ergebnis? Immer mehr Menschen suchen bezugsfertige Wohnungen , ohne langfristige Verpflichtungen oder unnötige Einschränkungen. Hier kommen möblierte Mietwohnungen besonders zum Tragen. Für Mieter bieten sie eine einfache und sofort verfügbare Lösung: Man kommt mit dem Koffer an, richtet sich ein und kann problemlos wieder ausziehen, wenn sich die Bedürfnisse ändern. Für Eigentümer sind die Vorteile zahlreich: in der Regel höhere Mieteinnahmen eine starke Nachfrage, insbesondere in angespannten Wohnungsmärkten mehr Flexibilität bei den Mietverträgen und oft steuerliche Vorteile gegenüber unmöblierten Wohnungen, insbesondere dank des LMNP-Status Möblierte Vermietung ist längst kein Nischenmarkt mehr. Sie etabliert sich als moderne Antwort auf neue Lebensstile und ermöglicht Investoren gleichzeitig, ihre Rentabilität besser zu steuern . In einem sich ständig wandelnden Immobilienmarkt ist Anpassungsfähigkeit keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit. Die möblierte Vermietung ist ein konkretes Beispiel dafür. Und Sie – glauben Sie, dass möblierte Mietwohnungen in den kommenden Jahren zum Standard werden? Für weitere Informationen zu unseren möblierten Studio-Angeboten: +41 79 810 49 70
- Funktionale Mischung im Zentrum der zeitgenössischen Stadtplanung
Die zeitgenössische Stadtplanung zielt darauf ab, über monofunktionale Stadtteile hinauszugehen und Orte zu schaffen, die lebendiger, nachhaltiger und besser an den Bedürfnissen des Alltags ausgerichtet sind. Die funktionale Mischung – also die Kombination von Wohnen, Handel, Dienstleistungen und Arbeitsplätzen – ist dabei ein zentraler Hebel. Richtig konzipiert, reduziert sie den Verkehrsbedarf, stärkt das soziale Leben und unterstützt lokale Wirtschaftskreisläufe. Sie kann jedoch nicht allein auf Prinzipien oder Quoten beruhen: Sie muss sich an realen Nutzungen, der Phasierung von Projekten und der wirtschaftlichen Tragfähigkeit der Aktivitäten orientieren. Die funktionale Mischung ist kein Selbstzweck, sondern ein Gleichgewicht, das im Laufe der Zeit entsteht – Quartier für Quartier.
- Was Technologie in den Immobilienberufen (wirklich) verändern kann
Technologie ist nicht dazu da, die Expertise von Immobilienfachleuten zu ersetzen. Sie dient dazu, bessere Entscheidungen zu treffen , die Zusammenarbeit zu verbessern und die Vermarktung effizienter zu gestalten . Daten, digitale Tools, KI… Richtig eingesetzt, helfen sie dabei, Entscheidungen abzusichern, besser zu antizipieren und Prozesse von der Planung bis zum Verkauf zu vereinfachen. Vor allem schaffen sie Freiräume, indem sie repetitive Aufgaben reduzieren und so das stärken, was den wahren Mehrwert unserer Berufe ausmacht: Analyse , Strategie , menschliche Beziehungen sowie ein tiefes Verständnis von Standorten und Projekten. Technologie ist daher kein Selbstzweck. Sie ist ein Hebel , der dem Beruf dient — und nicht umgekehrt. In einem anspruchsvollen Immobilienumfeld ist es oft genau dieser pragmatische und gezielte Einsatz von Technologie, der den Unterschied macht. #Immobilien #Projektentwicklung #PropTech #Innovation #DigitaleTransformation
- Immobilienmarkt in der Westschweiz: die Perspektive eines Entwicklers auf 2026
Vor Ort sprechen wir nicht von einer Marktumkehr, sondern vielmehr von einer Phase der Normalisierung. Zwischen der begrenzten Verfügbarkeit von Bauland, zunehmend langen Bewilligungsverfahren und einer anhaltend hohen Nachfrage in gut angebundenen Lagen bleiben die Fundamentaldaten solide. In diesem Kontext dürfte es auch 2026 weiterhin zu Preissteigerungen kommen – wenn auch in einem moderateren Tempo. Wertschöpfung wird vor allem durch die Qualität der Projekte entstehen: Lage, Nachhaltigkeit, Kostenkontrolle und die Fähigkeit, den tatsächlichen Bedürfnissen des Marktes gerecht zu werden. Für uns als Entwickler liegt der Fokus nicht mehr auf dem Volumen, sondern auf Relevanz und exzellenter Umsetzung. Zum Jahresende möchte ich Ihnen außerdem ein schönes Jahresende sowie ein erfolgreiches Jahr 2026 wünschen – geprägt von starken und nachhaltigen Projekten. #Immobilien #Projektentwicklung #Westschweiz #Immobilienentwicklung #Jahresende










